Mrz 312018
 

Bei einer gut besuchten Ideenwerkstatt mit interessierten Gartenfreundinnen und Gartenfreunden am 20.11.2015 entstand neben anderen auch die Idee, die Grünstreifen entlang der Kiefholzstraße gärtnerisch zu gestalten. Dabei sollte einerseits das Umfeld der Kleingartenanlage verschönert werden und andererseits natürlich auch für die Anwohnerschaft eine schönere Wohnumgebung entstehen.

Der Bezirk Treptow, dem die Flächen an der Straße gehören, war sehr aufgeschlossen und nach einem kurzen Treffen mit der Chefin des Natur- und Grünflächenamtes konnte der Vertrag zur Pflege des „Straßenbegleitgrüns“ unterzeichnet werden. Als Starthilfe unterstützte uns der Bezirk sogar noch mit einer kleinen Finanzspritze zum Kauf von Blumenzwiebeln. Dafür herzlichen Dank!

Das ist ziemlich öde, nicht wahr?

Das ist ziemlich öde, nicht wahr?

Öder Grünstreifen

 

 

 

 

 

 

 

Mit vereinten Kräften wurden diese Zwiebeln, vor allem Krokusse und botanische Tulpen, aber auch Zwiebeln, die die Gartenfreunde gespendet hatten, eingegraben.
Etliche Anwohner sahen sich die Sache näher an und waren sehr erfreut über die Aussicht auf eine schöne und üppige Blüte im Frühjahr.

Und so sah dann der erste Frühling aus:

Neben der roten Schule wagten sich die Krokusse aus der Erde.

Neben der roten Schule wagten sich die Krokusse aus der Erde.

In den Baumscheiben blühten Tulpen...

In den Baumscheiben blühten Tulpen…

...und Narzissen

…und Narzissen

Und auch die Blüte im nächsten Frühling konnte sich sehen lassen

Und auch die Blüte im nächsten Frühling konnte sich sehen lassen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von vielen Anwohnerinnen und Anwohnern wurde die Initiative sehr begrüßt – ein guter Ansporn für uns, hier weiter zu machen.

 

Bei den im Winter gepflanzten Rosen (vor allem Wildrosen und naturnahe Strauchrosen) sah es nicht ganz so gut aus. Einige Rosensträucher, darunter auch seltene Sorten, waren herausgerissen worden und mussten ersetzt werden. Außerdem gab es eine lange Trockenperiode im Frühjahr, unter der die Pflanzen sehr zu leiden hatten. Nur einige Sträucher zeigten eine zaghafte erste Blüte.

Lac Majeau, eine Rugosarose

Lac Majeau, eine Rugosarose

R. aunieri, eine Wildrose

R. aunieri, eine Wildrose

Marguerite Hilling, eine naturnahe Strauchrose

Marguerite Hilling, eine naturnahe Strauchrose

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Freundeskreis der Gesellschaft der Rosenfreunde Berlin-Spreeathen spendete auch einige Rosen, so u.a. die Linné-Rose, eine Züchtung des Schöpfers des Pfarrgartens Saxdorf, Herrn Bethke.
Im Jahr 2017 waren die meisten Rosensträucher schon etwas kräftiger und blühten – je nach Sorte – teils sogar etwas nach.

Linné-Rose aus Saxdorf

Linné-Rose aus Saxdorf

Die Rose Fimbriata, eine öfter blühende Kartoffelrose, hier mit Pinselkäfer

Die Rose Fimbriata, eine öfter blühende Kartoffelrose, hier mit Pinselkäfer

Rose de Resht, eine uralte Damaszenerrose

Rose de Resht, eine uralte Damaszenerrose

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch die Bepflanzung der Baumscheiben war nicht unbedingt und gleich eine Erfolgsgeschichte. Auch hier war die Trockenheit ein echtes Problem und die eingepflanzten Stauden verwandelten sich im Handumdrehen in Heubüschel und mussten ersetzt werden. Einige leere Baumscheiben waren aber vom Bezirksamt noch mit frischem Kompost gefüllt worden und dort gediehen die Pflanzen sehr gut. Diese Bilder stammen aus dem Sommer 2017 und zeigen gut eingewachsene Pflanzen.

Die Königskerze ist eine wirklich auffallende Schönheit und sie ist auch bei den Insekten sehr beliebt.

Die Königskerze ist eine wirklich auffallende Schönheit und sie ist auch bei den Insekten sehr beliebt.

Dieselbe Baumscheibe 5 Wochen zuvor – ein echter Hingucker!

Dieselbe Baumscheibe 5 Wochen zuvor – ein echter Hingucker!

Dieselbe Stelle Ende August – neben den Rosen und der Graukresse, die sich selbst ausgesät hat, blüht auch der gelbe Salbei.

Dieselbe Stelle Ende August – neben den Rosen und der Graukresse, die sich selbst ausgesät hat, blüht auch der gelbe Salbei.

An anderen Stellen hat die Natur die Regie übernommen und manchmal war das durchaus beabsichtigt.

An anderen Stellen hat die Natur die Regie übernommen und manchmal war das durchaus beabsichtigt.

So oder so, zum Ende des Jahres wurden in die meisten Baumscheiben neue Pflanzen gesetzt und mit guter Erde ergänzt.

So oder so, zum Ende des Jahres wurden in die meisten Baumscheiben neue Pflanzen gesetzt und mit guter Erde ergänzt.

Natürlich kamen zuvor noch Blumenzwiebeln in den Boden. Herzlichen Dank allen Spendern!

Natürlich kamen zuvor noch Blumenzwiebeln in den Boden. Herzlichen Dank allen Spendern!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im kommenden Gartenjahr 2018 sollen viele Pflanzen neu eingesetzt werden und es wird wieder ein spannendes Erlebnis sein, wie sie zurechtkommen.
Neu ist u.a. eine Pflanzscheibe beim Haupteingang zur KGA. Dort wurden im letzten Herbst Samen von Wildblumen ausgesät. Hoffen wir, dass sie sich gut entwickeln und uns viel Freude machen.

Zuletzt möchten wir unsere Gartenfreunde und Sie als Besucher noch um etwas bitten: Lassen Sie bitte Ihre Hunde nicht in die gärtnerisch gestalteten Flächen gehen. Vielen Dank!

Susanne Fünfstück

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